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DEAD WEATHER – SEA OF COWARDS (WARNER)

Jack White ist nicht zu Stoppen: schon wieder ein Meisterwerk!

Wer dachte, dass der unfassbar produktive Jack White Dead Weather nur mal so als schnelles Nebenprojekt durchgezogen hatte, wird kaum ein Jahr später mit Album Nr. #2 eines Besseren belehrt. Klangen einige Songs auf Horehound zum Teil noch ein wenig wie (allerdings verdammt gute) Studio-Jams, so haben sich auf Sea Of Cowards White, Mosshart, Ferrita und Lawrence zu einer echten Band verfestigt, Whites bereits dritte, und genauso gut wie White Stripes und Raconteurs. Wenn nicht gar noch besser, weil noch unberechenbarer, noch extremer, noch durchgeknallter. Sea Of Cowards bringt 11 brodelnde Songs, gebraut aus treibenden Rhythmen (Whites Schlagzeugspiel ist genauso explosiv wie seine Gitarrenarbeit bei den zwei anderen Bands), pumpendem Bass (Lawrence), sowie kreischenden Gitarren (Ferrita) und sich perfekt ergänzenden und anstachelnden Stimmen (Mosshart & White), die manchmal kaum auseinanderzuhalten sind. Am eindrucksvollsten ist aber vielleicht die Tatsache, dass hier ein Killersong auf den nächsten folgt, vom Doppelschlag „Blue Blood Blues“/“Hustle & Cuss“ über die 1. Single „Die By The Drop“ und das gleich folgende „I Can’t Hear You“ bis zu „Jawbreaker“. Nur die Abschlussnummer folgt dem Horehound-Muster und bringt Sea Of Cowards zu einem etwas ruhigeren Ende, mit einer bizarren Ave Maria-Variation, die so vermutlich nur Jack White einfallen konnte und die ein Album abschliesst, das so mitreissend, so frenetisch, so unpackbar lebendig ist, wie’s nur wirklich grosser Rock’n’Roll sein kann.
1.6.10 09:47
 



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